Mitgliederversammlung 2026
Winterzeit ist die Zeit der Bezirks-Mitgliederversammlungen – und so begrüßte das Hotel zur Post in Denkendorf die Mitglieder unseres Bezirks mit trockenem, aber kaltem Wetter. Rund fünfzig Gäste waren der Einladung von Dr. Friedrich Nüssel gefolgt, darunter waren 31 ordentliche – und damit stimmberechtigte – Mitglieder, denn es standen in diesem Jahr Ergänzungswahlen für die Vorstandschaft an.
Bezirksvorsitzender Dr. Friedrich Nüssel begrüßte die Anwesenden, insbesondere Zuchtleiter Neel Schoof und Lars Derlin, die den Verband vertraten. In einer Schweigeminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder Gerhard Linner, Toni Meggle und Ute Kirch. Eine ganze Reihe von Mitgliedern konnte in den vergangenen Monaten einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern. Herzlicher Dank galt einmal mehr „unseren“ Fotografinnen Jutta Bauernschmitt und Jutta Förther, der Social-Media-Queen Florentina Büttner sowie Karin Schweiger für die Betreuung der Website.
Die Zahlen im Bezirk, der übrigens nicht nur flächenmäßig, sondern auch von Mitglieder- und Stutenanzahl her zu den größten im Bundesgebiet zählt, präsentieren sich stabil. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr waren insgesamt 60 zentral neu eingetragene Stuten – das ist ein Viertel der 2025 im Gesamtverband zentral eingetragenen Stuten!
Über 100 Fohlen wurden im Bezirk in diesem Jahr registriert, 95 davon hat die Bewertungskommission gemustert und zum größten Teil auch bewertet. 60 Fohlen erhielten Gesamtnoten von 54 und mehr Punkten und zählen damit zu den Prämienfohlen des Verbandes.
Die besten Hengstfohlen mit 59,5 bzw. 59,0 Punkten stammen aus der Zucht von Cornelia Hörtlackner (Freiherr von Stein x Schralling) und von Hans Ernst Wezel (Cornut x Herzensdieb). Das bestbewertete Stutfohlen stellte in diesem Jahr das Gestüt Gschlössl Murtal (Millennium x Kentucky) mit 58,5 Punkten. 58,0 Punkte erzielten zwei Stutfohlen, eines aus der Zucht von Dr. Friedrich Nüssel (Belun x Cornus; B: Mag. Dominik Hartl) und eines aus dem Murtal (Easy Game x Kentucky). Als bestes Halbblutfohlen des Jahrgangs zeichnete die Kommission eine Tochter des Mount Etna xx aus einer Sky-Walker-Mutter aus, das im Gestüt St. Vitus gezogen wurde und 57,5 Punkte erzielte.
Dr. Friedrich Nüssel ging auf das wichtigste Ereignis des Zuchtjahres ein, das Wochenende mit Stutenleistungsprüfung und zentraler Eintragung, das 2025 turnusmäßig wieder in der Pferdewelt Mailham stattfand. Die Leistungsprüfung, für die in bewährter Weise Rolf Braem-Baumann und Michael Schmidt am Richtertisch sowie Heike Kaiser in der Melde- und Rechenstelle verantwortlich zeichneten, sah insgesamt 15 Stuten am Start. Die einzige Dreijährige im Feld, PrSt. SONNENSCHEIN v. Banderas x Lowelas aus der Zucht und dem Besitz von Cornelia Hörtlackner, dominierte das Feld und holte sich auch bei Fremdreiterin Sarah Kohl die höchste Rittigkeitsnote ab. Die Ergebnisse im Detail gibt es hier.
Die zentrale Stuteneintragung des Jahres wartete mit einem überragenden Feld auf. 15 Dreijährige präsentierten sich, davon rangierten 13 im Prämienlot und 11 von ihnen wurde die Staatsprämienanwartschaft zugesprochen. Bei den vierjährigen und älteren Stuten zeigten sich 11, von denen 7 im Prämienlot rangierten und 2 die Staatsprämienanwartschaft zugesprochen wurde. Eine Stute wurde zur Umbewertung vorgestellt und darf sich nun Verbandsprämienstute und Staatsprämienanwärterin nennen. Siegerstute wurde LA BOUM DE LUXE (Freiherr von Stein x Singolo) aus der Zucht von Dr. Andreas Wezel, der Reservesieg ging an HOLLY BROWN (Scaglietti x Millennium) aus dem Besitz von Mag. Dominik Hartl. Den Titel der Besten Halbblut- und Besten Springstute holte sich BISKAYA (Magistral AA x Grafenstolz) aus dem Besitz von Matthias Fohrer. Beste der älteren Stuten wurde SCHÖNER ABEND (Helium x Münchhausen) aus der Zucht von Hartwig Meinen und dem Besitz von Maria Kraihammer. Die Detailergebnisse finden Sie hier.
Ulrike Malter warf einen Blick auf die grandiose Bundesstutenschau auf Trakehner Traditionspflaster in Kranichstein, wo der Zuchtbezirk recht erfolgreich abschneiden konnte: Ein Ia-Preis, drei Ib-Preise, ein Ic-Preis und drei weitere I. Preise gingen in den Altersklassen in unseren Zuchtbezirk – aus einer Gesamtzahl von rund 140 Spitzenstuten aus der gesamten Zucht. Dr. Andreas Wezel stellte mit seinem schmalen Stutenstamm die Bundes-Siegerfamilie, die Familie der Zuchtstätte Wyrwoll bekam den Ic-Preis.
Auch in Sachen Hengste kann der Bezirk auf Erfolge zurückblicken: Meggle’s KAP VERDE und Meggle’s KAISERS ERBE (beide B: Sportpferde Meggle) legten ihre Sportprüfung erfolgreich ab, VEREDUS (B: Mag. Elke Spannagel) sicherte sich seine Eintragung im 50-Tage-Test springbetont. Erst vor wenigen Tagen konnte PAGANI (ex Palm Springs, B: Edith Apfelbeck) als Prüfungssieger bei der Kurz-VA dressurbetont in Stadl-Paura von sich reden machen.
Der Hengstmarkt in Neumünster sah zwei gekörte Hengste aus dem Bezirk, nämlich den Siegerhengst EICHENKÖNIG und den Kwahu-Sohn DUDAMEL (jetzt Dancefloor). Drei Stuten aus dem Bezirk gingen über die Stutenauktion, darunter die hochdekorierte LUXUS als Auktionsspitze.
Dass sich die Züchter in unserem Bezirk stark sportlich orientieren, ist nichts Neues. Und auch in diesem Jahr waren nicht nur zahlreiche Reiter/Trakehner-Kombinationen aus dem Bezirk im 8er-Team vertreten, sondern mit Dr. Annette Wyrwoll kam zum wiederholten Mal die erfolgreichste Züchterin des 8er-Teams aus Bayern.
Besondere Ehre erfuhr schon im Rahmen des Hengstmarktes unser Vorstandsmitglied Ulrike Malter für den von ihr gezogenen Spitzencrack TSF POLARTANZ (hier ein Portrait). Er war nicht nur das erfolgreichste Trakehner Vielseitigkeitspferd der Saison 2025, sondern wurde auch zum „Trakehner des Jahres“ ernannt.
Schon traditionell wurden die Züchter der jeweils erfolgreichsten Sportpferde in den einzelnen Disziplinen und Altersklassen mit einer ansprechend gestalteten Urkunde geehrt – als besonders vielseitig erfolgreich erwiesen sich beispielsweise bei den 5-jährigen Pferden COCO CHANEL aus der Zucht und dem Besitz von Katja Baumer, die in allen drei Disziplinen die Nase vorn hatte. Ihr dicht auf den Fersen blieb in allen drei Disziplinen FILIPINA aus dem Hause Wyrwoll. Neben dem bundesweiten Spitzenreiter Vielseitigkeit, TSF POLARTANZ, kommt mit KATO aus der Zucht von Dr. Lutz Schubert ein weiteres Erfolgs-Sportpferd aus Bayern, das in den Top Five bundesweit mitspielt – er ist im Einspänner an den Leinen von Josef Brünner bis Klasse S erfolgreich.
Ulrike Malter war mit drei Erfolgspferden in diesem Jahr Spitzenreiterin des Züchter-Rankings, gefolgt von Hans Ernst Wezel und Dr. Annette Wyrwoll, deren Pferde über tausend Euro auf deutschen Turnierplätzen gewannen.
Auch 2025 hatten die Trakehner-Reiterinnen und -Reiter viele Gelegenheiten, ihr Wissen und Können bei Lehrgängen und Trainingstagen zu verbessern. Profitiert haben Dressur- wie Vielseitigkeitsreiter und natürlich auch die Jungzüchter.
Die bayerischen Trakehner-Championate hatten 2025 eine große Bühne, fanden sie doch im Rahmen des Turniers auf Gut Gernlinden statt, mit dem die bayerischen Meisterschaften Pony und die oberbayerischen Vielseitigkeits-Meisterschaften ausgetragen wurden. Wir haben in fünf Championatsprüfungen hervorragende Trakehner gesehen, die mit ihren Schärpen Werbung für unsere Rasse machten. Ein herzliches Dankeschön ging in diesem Rahmen an die Prüfungssponsoren – ohne diese Förderung könnten wir die Championate nicht durchführen!
Renate Steiner konnte auf ein auch finanziell erfolgreiches Jahr zurückblicken, der Bezirk hat in den schwarzen Zahlen gearbeitet. Inserenten für die Website des Verbandes sind jederzeit herzlich willkommen, Sie unterstützen damit die Arbeit des Zuchtbezirks. Kummer bereitet ihr als Kassenwartin allerdings der vom Verband gewünschte Wechsel der Zuchtbezirkskonten zur Sparkasse Südholstein, die deutlich höhere Gebühren veranschlagt, als wir bisher zahlen mussten. Das schmälert unser Budget.
Jan-Henrich Bartölke beleuchtete die Aktivitäten der Jungzüchter im Bezirk, die im vergangenen Jahr auch auf den großen Bühnen in Kranichstein und Neumünster mit von der Partie waren. Lehrgänge mit „Altmeister“ Philipp Klingbeil und ein bisschen Geselliges zum näheren Kennenlernen waren weitere Highlights des Jungzüchterjahres. Für 2026 sind weitere Lehrgänge geplant, denn die WM in Celle und die DM in Vechta warten auf unsere Jungzüchter.
Helmut Mayer berichtete aus Österreich, wo die IG im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen beging. In Gleisdorf gab es dazu ein eigenes Zuchtwochenende mit SLP, zentraler Eintragung und großer Feier. Mitglieder-, Stuten- und Fohlenzahlen nahmen im vergangenen Jahr zu, einige der Spitzenfohlen des Bezirks kommen aus Österreich. Im Rahmen eines gelungenen Festabends bekam Ing. Wolfgang Binder die Freiherr-von-Schrötter-Gedächtnismedaille überreicht. Für 2026 sind Messeauftritte, Dressur- und Busch-Lehrgänge sowie erneut eine eigene Eintragung mit SLP auf Gut Ranzenbach geplant. Gleich drei große Turniere locken die Trakehnerreiter nach Ranzenbach und Großlobming.
Im Rahmen der letzten Vorstandswahl wurde versäumt, für einen Teil der Ersatzdelegierten die erforderliche absolute Mehrheit sicherzustellen, zudem hat mittlerweile ein Ersatzdelegierter sein Amt niedergelegt. Deshalb und um mit der Zahl der Ersatzdelegierten die großen Entfernungen im Bezirk abdecken zu können, standen in diesem Jahr vorbehaltlich unterschiedlicher rechtlicher Auffassungen Ergänzungswahlen an. Als Wahlleiter fungierte Dr. Friedrich Nüssel, die Auszählung übernahmen Manuela Barta, Christiane und Sabine Plomitzer. Die vier Kandidatinnen und Kandidaten erzielten alle die nötige absolute Mehrheit, sodass Katja Dietz-Arzt, Dr. Lutz Schubert, Cornelia Hörtlackner und Andreas Weiß ab sofort Ersatzdelegierte für den Bezirk sind.
Im Anschluss berichteten Lars Derlin und Neel Schoof aus dem Verbandsgeschehen. Derlin konnte bereits verraten, dass Verband und GmbH konsolidiert schwarze Zahlen geschrieben haben. In Sachen Fohlenzahlen ist ein leichter Aufwärtstrend zu registrieren – allerdings ist es für Verband und Bezirke schwer, seriöse Statistiken und Vorplanungen zu erstellen, da viele Trächtigkeiten nicht gemeldet werden, sondern erst die geborenen Fohlen. Ein leichter Anstieg der Neumitgliederzahlen steht einem Rückgang der absoluten Mitgliederzahlen entgegen – die Mitgliedergewinnung dürfte unsere größte Herausforderung sein.
Der Hengstmarkt war 2025 besonders erfolgreich. Neben einem hervorragenden Körjahrgang, für den die Vorbesichtigungsreise ein gutes Fundament legte (auch in Sachen Foto-/Videomaterial und Werbung über Social Media), war die Ausstellung zu 80 Jahre Flucht ein absolutes Highlight. Auch die Jungzüchterarbeit der Trakehner trägt Früchte, so sind aus dem Kreis der Jungzüchter inzwischen bereits drei Nachwuchskräfte ins Hauptamt im Verband gewechselt.
Die Fohlenauktionen zählen inzwischen zu den Aushängeschildern bundesweit und begeistern mit Atmosphäre, Stimmung, Qualität und Preisen. Auch in Sachen häufig diskutierter Rückkäufe konnte Lars Derlin Klarheit schaffen: Die Rückkauf-Quote auf den Hengstmärkten der letzten drei Jahre lag bei 28, knapp 33 und wieder 28 Prozent. Kein Vergleich zu 60% Rückkäufen etwa bei der Hannoveraner Körung.
Zuchtleiter Neel Schoof berichtete von dem, was im letzten Jahr erreicht wurde, und welche Projekte derzeit anstehen. Inzwischen sind die genomischen Werte für Größe und Farbe abrufbar. Auf größeren Terminen sollen möglichst alle Fohlen auch beschrieben werden, weil das mehr Aussagekraft hat als die Noten. Es ist wieder eine TG-Auktion vorgesehen, ebenso wieder Hybrid-Fohlenauktionen. Die Sichtungsinitiative, Kernkompetenz der Trakehner, die ihre Reiter mit fördern, ist ebenso besonders in der deutschen Zuchtlandschaft wie die Kamingespräche, die Pachtstutenbörse und das 8er-Team mit Finale in Neumünster.
Neue Reproduktionsmethoden bergen Chancen, stoßen aber auch auf Bedenken. Der Verband stellt alle neuen Pferdepässe mit dem Label „classic breeding“ aus, wenn das Fohlen per TG, FS oder NS gezeugt wurde – eine Zusatzinformation für den Käufer. Der Verband ist stets bemüht, genetische Ressourcen zu sichern, z.B. in Form von TG von bewährten Vollblütern.
In Sachen Video & Werbung ist ein großes Projekt namens „The Story of Trakehner“ 2025 angelaufen und hat für viel positives Feedback gesorgt. In der Reihe „Breeding Legends“ ist demnächst auch ein Video über Imperio geplant – danke an Flo Büttner und Clipmyhorse für die kreativen Ideen und die Umsetzung.
Die digitale Zuchtberatung wird im TV in einer Art Hybridversion angeboten – Sie geben die Daten Ihrer Stute/n ein und ggfs. Ihre Ideen für eine Anpaarung, der Zuchtleiter ruft Sie zurück und stellt Ihnen seine Ideen vor. Das persönliche Gespräch ist wichtig und kann deutlich mehr erreichen als eine rein digitale Beratung.
In Sachen HLP gibt es nun eine weitere Änderung: eine Vielseitigkeits-Bewertungsprüfung, die es seit 2025 im Rahmen des Bundesturniers gibt. Hier können 4-jährige und ältere Hengste in einer altersgemäßen Geländepferdeprüfung Punkte sammeln. Insgesamt brauchen sie 10 Punkte, für Wertnoten über 7,0 gibt es 4 Punkte, danach kann der Hengst weiter Punkte für jede Platzierung in Gelände-/Geländepferdeprüfungen auf Turnieren sammeln. Vorteile: Die Prüfung findet im Cross statt und nicht wie bisher in der Halle; vielseitig veranlagte Hengste müssen nicht mehr durch die VA dressur- oder springbetont. Der 50-Tage-Test behält seine Gültigkeit.
Zum Thema genetische Enge muss unbedingt wieder zu sachlicher Diskussion zurückgefunden werden. Die Trakehnerzucht ist noch nicht so eng, dass Inzuchtdepressionen zu befürchten sind. Eine Linienzucht, auch mehrfach, in 3./5. Generation ist Erfahrungen zufolge eher eine Positivvererbung. Klaus Marggraf zieht in seinem Leserbrief aus den richtigen Tatsachen leider die falschen Schlüsse. Über die Körung entscheidet allein die Qualität, nicht die Blutführung. Und wir haben Hengst-Alternativen ohne Kostolany- und/oder ohne Sixtus-Blut, und zwar solche, die ihre HLP bestanden haben oder sogar im Sport hocherfolgreich sind – und die zudem im einfachen FS-Einsatz verfügbar sind. Hier sei nur mal auf TSF Polartanz hingewiesen.
Anträge an die Mitgliederversammlung des Verbandes im April stellt unser Zuchtbezirk in diesem Jahr keine. Eine Reihe von Veranstaltungen sind für das begonnene Zuchtjahr bereits geplant und vereinbart worden – so stehen die ersten Fohlenmusterungstermine inkl. Der beiden Foto-/Videotermine des Verbands bereits fest. Das Zucht-Wochenende, dieses Jahr turnusgemäß wieder in Thierhaupten, findet am 8./9. August statt, die Bayerischen Trakehner-Championate am 5./6. September erneut in Gernlinden – dafür werden übrigens noch Prüfungssponsoren gesucht.
Eine Landesschau soll wieder angedacht und geplant werden. Ulrike Malter wird sich federführend um die Grundlagen kümmern: Akzeptanz ermitteln, Location finden, Terminfindung, Ideen für Kombination mit etwa Auktion, ZSE/SLP oder ähnlichem entwickeln und vor allem Möglichkeiten zur Gewinnung von Sponsoren erdenken.
In Sachen Reiterei von Anders Uve Sjøbeck Hoeck konnte Neel Schoof insofern Auskunft geben, als der Reiter nach seiner Sperre in Dänemark auch von der deutschen FN gesperrt wurde. Deshalb kann und wird er in Deutschland auch keine Hengstschau reiten. Schoof betonte, auf dem Hengstmarkt sei kein tierschutzwidriges Verhalten von Anders Hoeck dokumentiert worden. Dr. Annette Wyrwoll als Tierschutzbeauftragte in Neumünster mahnte an, mit dem Begriff „tierschutzrelevantes Reiten“ vorsichtig umzugehen. Gleichwohl entspreche die gezeigte Reiterei nicht unseren FN-Richtlinien und der Skala der Ausbildung. Dr. Friedrich Nüssel regte an, ein Statement dahingehend abzugeben, dass für unseren Zuchtverband die Richtlinien der FN gelten.
Gegen 16:30 Uhr beendete Dr. Friedrich Nüssel die Versammlung und wünschte allen Besucherinnen und Besuchern einen guten Heimweg.
Bilderbogen – herzlichen Dank an Flo Büttner für die schönen Fotos!












